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Drehteile in Serienfertigung

In früheren Jahren mussten zu drehende Metallteile noch einzeln in Handarbeit aus dem vollen Material gefräst werden. Inzwischen gibt es computergesteuerte Drehmaschinen, die ein Werkstück nach der Einrichtung eines Programmes mehr oder weniger selbstständig bearbeiten. Der Zerspanungstechniker muss lediglich dafür sorgen, dass die Maschine regelmäßig mit Rohmaterial bestückt wird, und dass die Werkzeuge, also die Drehstähle und die Wendeschneidplatten, bei Verschleiß erneuert werden.
In den meisten Betrieben für Präzisionszerspanung von Titan läßt sich eine maschinelle Fertigung realisieren, die auch die automatische Beladung und Entladung der Werkzeugmaschinen umfasst. Der Bediener muss in diesen Fällen nur noch darauf achten, dass die Werkzeuge regelmäßig gewechselt werden, um die Maßhaltigkeit der Werkstücke zu garantieren. Gemessen werden die zulässigen Toleranzen dabei mit einem digitalen Messchieber im Arbeitsraum der Drehmaschine.
CNC-Steuerung
Bei neueren Drehmaschinen, die CNC-gesteuert sind, entfällt das aufwendige Nachjustieren, weil in der Maschine ein Werkzeugrevolver vorhanden ist, der Drehstähle und angetriebene Werkzeuge in 12 Positionen aufnehmen kann. Früher wurden solche Maschinen als Drehautomaten oder kurvengesteuerte Drehmaschinen bezeichnet.
Die meisten Drehereien für Serienfertigung verfügen heute aber schon über die Software zur automatischen Steuerung des Arbeitsablaufs. Der Bediener muss dort nur noch darauf achten, dass die angefertigten Präzisionsdrehteile genau den Vorgaben des Kunden entsprechen und dass die Toleranzen eingehalten werden.
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